Malta – Gozo Jeep-Ausflug

Möchte man ein entspanntes Wochenende auf Malta verbringen, so bieten sich einige Sand-Strände im Norden der Insel sowie zahlreiche felsige Strände in den Städten an.

Mit dem Boot

Mehrere Redereien bieten Tagesausflüge von Valletta und Sliema nach Gozo an. Einige sogar mit einem Zwischenstopp auf der Insel Comino. Diese Touren sind billig (20-50 Euro) und eine gute Möglichkeit 3 Inseln an einem Tag zu entdecken (die Hauptinsel Malta, Gozo sowie Comino).

Der große Nachteil dieser Touren, dass man kaum Zeit auf Gozo hat um die Insel in Ruhe zu genießen. Die Busse halten an mehreren Stationen für 10-45 Minuten an, die Hauptstadt Victoria ist aber definitiv sehenswert und viel zu schade dadurch durchgehetzt zu werden.

Mit der Fähre

Für Individualtouristen besteht die Möglichkeit mit der Fähre von der Hauptinsel Malta auf Gozo zu fahren. Zahlreiche Busverbindungen bieten sich als Anschluss auf beiden Inseln an. Die Fähre ist inklusive im Zeittarif der Linienbusse, man braucht also keine Extrafahrkarte.

Gerade an den Wochenende sind aber die meisten Linienbusse in diese Richtung überfüllt. Es kann durchaus vorkommen, dass die vollen Busse an den Haltestellen einfach vorbei fahren, weil keine Passagiere mehr reinpassen.

Jeep-Touren

Die wohl interessanteste, aber auch teuerste Variante. Eine Tagestour kostet 80-120 Euro pro Person, man wird vom Hotel auf Malta abgeholt und mit einem Sonderbus zur Fähre gebracht. Auf Gozo warten bereits Jeeps am Fährterminal, von wo man dann in kleinen Gruppen (3-6 Leute pro Fahrzeug) startet. Sogar ein Mittagessen in erträglicher Qualität ist inkludiert.

Ich habe meine Tour bei Viator gebucht und sie hat etwa 90 Euro gekostet. Bei Malta-Tix kostet eine ähnliche Tour ab 35 Euro. Der Veranstalter war Gozo Pride Tour, eine der größten Agenturen in Gozo.

Wir waren nur 4 Leute im Fahrzeug und unser Guide sprach Deutsch (wie gebucht). Bei dieser Tour sieht man die ganze Insel Gozo, hat aber keinen Zwischenstopp in Victoria. Ich würde den Veranstaltern empfehlen weniger Stationen anzufahren, dafür aber die Hauptstadt von Gozo miteinzubauen.

Lobenswert war der Rückweg nach Malta. Hier hatten wir ein Schnellboot und mussten nicht auf die Fähre. Das sparte Zeit und mach hatte sogar die Möglichkeit in der Nähe der Insel Comino kurz ins Wasser zu springen..

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